Befreiungskriege

Versetzen wir uns in die Situation des Jahres 1813. Napoleon hatte fast ganz Europa besetzt. Ge-
treue Landesfürsten nahm er in den „Rheinbund" auf. Württemberg und Sachsen gehörten dazu.
Sachsen wurde dafür 1806 mit der Königskrone belohnt. Überall regte sich der Widerstand gegen die
französische Fremdherrschaft.
Schlacht bei Weißig / Kamenz

Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig zur Erinnerung an den Sieg über Napoleon im Oktober 1813.

Dabei spielten viele Militärs, Philosophen, Dichter u.a. eine führende Rolle. Ich erinnere an Ernst Moritz
Arndt, Turnvater Jahn, Scharnhorst, Gneisenau, Stein. Im Juni 1812 hatte Napoleon mit einer 3- fach
stärkeren Steitmacht Rußland überfallen. Es gelang ihm, bis nach Moskau vorzudringen. Aber die Lage
der Franzosen wurde immer schwieriger. Die russischen Bauern machten Jagd auf Kundschafter und
Spione, verweigerten die Herausgabe von Lebensmitteln. Es begann ein Partisanenkrieg. Napoleon kritisierte
wiederholt beim russischen Oberkommando gegen die „ungewöhnlichen Methoden der Kriegsführung".

Kotusow, der russische Oberbefehlshaber, antwortete ihm:
"Das Volk hält jedes Mittel, sich vom Feinde zu befreien, nicht nur für erlaubt, sondern für lobenswert und geheiligt". Vom Feinde
verfolgt, in glühender Hitze, in klirrender Kälte, tagelang ohne frisches Wasser, von Krankheiten geplagt, ohne Ärzte und Arzneien,
schleppten sich die Reste zurück. Napoleon eilte zurück nach Frankreich und versuchte, frische Truppen zu rekrutieren und erneut in
den Kampf zu werfen.

Vor seinem Tode hat Napoleon einmal gesagt: "Die schrecklichste aller meiner Schlachten war die vor den Toren Moskaus. In ihr
zeigten sich die Franzosen würdig, den Sieg davonzutragen; und die Russen erwarben das Recht, unbesiegbar genannt zu werden."
Nutzen Sie die Steinbank an historischem Orte.

Frühjahr 1813

Ausgangspunkt der Untersuchungen war ein Hinweis von Herrn Müller, Schmied
aus Lieske, der folgende Notiz fand: "Weißig bei Kamenz; 19. Mai 1813,
Treffen mit York" mehr

Herbst 1813

Am 4. Juni wurde ein von Napoleon nachgesuchter Waffenstillstand
abgeschlossen. Beide Parteien waren erschöpft. Aber keiner wollte aufgeben.
Inzwischen bemühte sich Österreich vergeblich, Napoleon endgültig zum
Frieden zu bewegen. Napoleon sträubte sich. mehr




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